Weltcup 2er und 4er in Innsbruck

Timo Rohner
Timo Rohner

Unser zweiter Weltcup Einsatz im Jahr 2020 führte uns nach Innsbruck auf die kürzeste Bobbahn der Welt.

Nach einer Woche zu Hause wieder im Weltcup in Innsbruck. Die Bahn ist als «Starterbahn» bekannt. Eher flach und zudem die kürzeste Bahn der Welt. Die Herausforderung ist nicht heil im Ziel anzukommen, sondern auf dieser einfachen Bahn schnell zu sein. Dieses Jahr umso mehr, da die ganze Bahnbetreuer-Crew neu ist. Die Bahn hatte sehr viele Ecken drin.

Joel Fearon ist von seiner Verletzung wieder zurückgekehrt und freute sich auf seinen Einsatz im 2er Rennen. Im Schweizer Team grassierte irgendein «Käfer», welcher es nicht einfacher machte, gut zu trainieren. Wir wussten deshalb, dass es ein schwieriges Rennen werden wird und dass wir von Anfang an volle Pulle Gas geben müssen. Leider machte ich beim Start einen Doppelschritt zu viel und war so zu spät im Bob, respektive als Joel mit seiner vollen Power hinter mir in den Bob sprang, waren meine Hände noch nicht an den Steuerseilen. Wir krachten direkt in die linke Wand. Der ganze Anschiebeschwung ging so gleich wieder verloren. Es blieb uns auf dieser kurzen Bahn keine Chance diesen Zeitverlust wieder aufzuholen. Wir fuhren auf den enttäuschenden 22. Rang und somit hatten wir auch keinen 2. Lauf mehr. 

Am nächsten Tag stand der 4er Bob an. Wie beim Rennen am Samstag hatten wir wieder die Startnummer 20. Zum Glück war unsere Mannschaft wieder fit und munter. Die Jungs haben beim Start eine super Performance abgeliefert. Mit dem 15. Schlussrang hier in Innsbruck sind wir sehr zufrieden. Obwohl – die Fahrten könnten noch besser sein!

Nach einer Trainingswoche auf der Naturbobbahn in St. Moritz kommen wir wieder zurück nach Innsbruck um im Europacup alles etwas besser zu machen (30./31. Januar 2020)

Sa. 18.1. 2er Rohner/Fearon / Rang 22
So. 19.1. 4er Rohner/Leimgruber/Fearon/Giumma / Rang 15