Das zweite Europa Cup Rennen meiner Karriere

Timo Rohner
Timo Rohner

Nach dem letzten Trainingsweekend wurde es dieses Wochenende so richtig Ernst für uns auf der Bobbahn am Königssee. Zusammengefasst können wir vor allem eines sagen: Wir haben viel dazugelernt.

Da viele Weltcup-Teams schlecht in die Saison gestartet sind und sie dringend Punkte brauchten, konnten wir uns an diesem Rennen mit weiteren Teams aus sechs Ländern messen. Sogar mit Johannes Lochner, Viererbobweltmeister von 2017, was für eine Ehre! Erst recht, als wir ihn dann spät Abends im Burger King getroffen haben – zum Bettmümpfeli – und er easy Zeit hatte für ein Foto mit uns.

Bei diesem für mich erst zweiten Europacup Rennen, nach der Premiere letzte Saison in St. Moritz, kamen für mich einige neue Erfahrungen dazu. Das galt auch für Roger Leimgruber, der zum ersten Mal ein Europacup Rennen fahren durfte. Die vielen Teams und das ganze Drumherum haben uns etwas überfordert. Lehrreich waren die Tage dennoch!

Am Renntag herrschte perfektes Wetter und die Bahn war hervorragend präpariert. Mit der Nummer 29 sind wir ins Rennen gestartet (schlechte Nummer, weil wir noch keine Rennen bestritten haben). Die Fahrten waren grundsätzlich gut, nur der Start war nicht optimal. Wir konnten uns gegenüber den Trainings vor einer Woche nicht steigern. Die Top 20 haben wir nur um 30 Hunderstelsekunden verfehlt, was dann nicht für die zweite Runde am Samstag ausreichte. Schade, wir wären gerne nochmals gestartet und hätten einiges besser gemacht. Als zweitbestes Schweizer Team landeten wir auf dem 23. Schlussrang.

Mittlerweile sind wir bereits in Igls/Innsbruck angekommen und machen uns mit dem Olympia Bobrun vertraut.